Über mich
Hi, ich bin Christina
Und lange Zeit war ich die, die alles unter einen Hut bekommen hat. Vollzeitjob. Verantwortung. Nebenbei mehrere Sportkurse pro Woche. Ausbildungen. Weiterentwicklung. Immer in Bewegung. Nach außen war ich diszipliniert, engagiert, leistungsfähig. Ich habe viel geschafft. Und trotzdem hatte ich irgendwann das Gefühl: Andere halten mehr aus als ich. Ich war schneller erschöpft. Schneller gereizt. Schneller innerlich voll. Mein Körper sendete Signale – ständige kleine Infekte, diffuse Beschwerden, Unruhe. Aber anstatt langsamer zu werden, wurde ich ehrgeiziger. Ich dachte: Ich muss noch besser werden. Noch strukturierter. Noch belastbarer. Sogar im Yoga war ich im Wettbewerb. Wenn andere eine Haltung konnten, die ich nicht konnte, hat es mich geärgert. Ruhig sein konnte ich nicht. Nichts tun fühlte sich falsch an.
Der Wendepunkt
Irgendwann wurde klar: So kann ich nicht weitermachen. Nicht, weil ich schwach war. Sondern weil mein System dauerhaft auf „an“ stand. Ich hatte schon viel Wissen. Ich hatte Ausbildungen. Ich kannte Atemtechniken. Ich verstand Entspannung – im Kopf. Aber mein Körper war nicht überzeugt. Der eigentliche Wendepunkt kam, als ich begann, mein Nervensystem wirklich zu verstehen. Nicht theoretisch. Sondern körperlich. Zum ersten Mal habe ich gespürt, wie sich echte innere Ruhe anfühlt. Nicht als Technik. Sondern als Erfahrung. Und ich habe erkannt: Meine Anspannung war kein Fehler. Sie war eine Strategie. Mein Körper hatte gelernt, wachsam zu sein. Zu leisten. Zu funktionieren. Sich anzupassen. Und genau deshalb fiel mir Ruhe so schwer.
Was ich heute anders mache
Heute weiß ich: Ruhe entsteht nicht durch Disziplin. Nicht durch Selbstoptimierung. Nicht durch noch mehr Wissen. Sie entsteht, wenn dein Körper erlebt, dass er nicht mehr kämpfen muss. Der Weg dahin war für mich herausfordernd. Ich musste lernen, Langsamkeit auszuhalten. Nicht sofort zu reagieren. Nicht sofort zu leisten. Nicht sofort zu beweisen. Und das war schwerer als jede Yogaposition. Aber genau dort begann Veränderung. Nicht im Kopf. Sondern im Körper.
Wie ich Frauen unterstütze
Ich begleite heute Frauen, die stark sind. Die viel tragen. Viel leisten. Viel verstehen. Und die trotzdem merken: Irgendetwas in mir kommt nicht zur Ruhe. Frauen, die sich selbst fragen: Warum bin ich so erschöpft, obwohl ich alles im Griff habe?
Ich begleite dich dabei, wieder Zugang zu deinem Körper zu finden. Nicht, um dich zu reparieren. Sondern um dein System neu auszurichten. Nicht durch Druck. Nicht durch Bewertung. Sondern durch Erfahrung. Denn unser Körper speichert alles. - Unausgesprochene Wut. - Zurückgehaltene Tränen. - Alte Überlebensstrategien. Und wenn wir beginnen, dort anzusetzen, wo es entstanden ist, darf sich etwas lösen.
Meine Arbeit verbindet: – Nervensystemarbeit – Körperwahrnehmung – Regulation – Selbstbegegnung Aber vor allem verbindet sie eines: Klarheit und Mitgefühl. Ich weiß, wie es ist, stark zu wirken und innerlich angespannt zu sein. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn dein Körper endlich lernt, nicht mehr ständig in Alarmbereitschaft zu sein. Es geht nicht darum, eine neue Version von dir zu werden. Sondern darum, dich wieder zu spüren. Und vielleicht zum ersten Mal wirklich in dir anzukommen.